Die Geschichte des deutschen Landhandels

Nachkriegszeit

Nach dem zweiten Weltkrieg lösten die Zonenbefehlshaber den Reichsnährstand auf. In Westdeutschand wurde mit dem Amtsantritt Konrad Adenauers 1949 als Bundeskanzler die soziale Marktwirtschaft eingeführt. Wenige Tage später wird die DDR gegründet. Sie führte ein sozialistisches Wirtschaftssystem ein, in dem Handel nicht möglich war.

Westdeutschland

Seit dem zweiten Weltkrieg hat sich die Struktur der Landwirtschaft in Westdeutschland deutlich verändert. Der Anteil der Landwirtschaft am erzielten Bruttosozialprodukt reduziert sich kontinuierlich. Immer mehr kleinere Landwirtschaftliche Betriebe mußten weichen, Flächen wurde stillgelegt oder in größeren Betrieben zusammengefaßt.

Schaubild aus Schürmann

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft hat die Unternehmen des Landhandels ebenfalls betroffen. Die Zahl der Unternehmen hat von 1950 bis heute abgenommen. Vielfach haben die im Markt verbliebenen Unternehmen die ausscheidenden Betriebe als Nebenstellen übernommen. Dabei hat sich das Handelsvolumen der Unternehmen bis in die 70´er Jahre erweitert. Es hat ein Konzentrationsprozeß stattgefunden.

Vereinigungen

Als Reaktion auf die Konzentrationsbewegungen auf einem begrenzten Absatzmarkt haben sich viele private Landhändler in verschiedenen Kooperationsformen zusammengeschlossen. In den 80`er Jahren hatten sich 50% der privaten Landhändler zu Vereinigungen zusammengeschlossen. Dabei ergeben sich regional große Unterschiede. In Norddeutschland sind weniger Händler in Vereinigungen organisiert als in Süddeutschland.

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