Die Geschichte des deutschen Landhandels

Handel Die Kaufleute der Vergangenheit handelten auch mit Getreide und den anderen Produkten, die heute im Landhandel gehandelt werden.

Entscheidend war es aber, dass schon zu dieser Zeit sich die Landesherren und die Städte das Recht zum Getreidehandel vorbehielten, um die Ernährung der Bevölkerung zu sichern. Und um ein Zusammenleben in Städten zu ermöglichen, reglementierten die Landesherren den Getreidehandel streng.

Der Handel mit Getreide war zum Teil völlig verboten.

Handel mit Getreide, Mehl, Pelzen und anderen Waren betrieb im hohen Mittelalter die Hanse.

Erst im 18. Jahrhundert wurde der Getreidehandel freigegeben. Erst damals konnte sich der Beruf des Landhändlers als Kaufmann, der nur mit Produkten aus und für die Landwirtschaft handelte, etablieren. Solange der Handel mit Getreide als das wichtigste Standbein des Landhandels nicht oder nicht gewinnbringend möglich war, gab es nur Kaufleute, die auch, meist in Zeiten des Überflusses, mit Landeserzeugnissen handelten.

Durch Mißernten kam es 1770 in Deutschland zu einer Hungersnot. Die Getreidepreise explodierten.

Die Landesherren in Deutschland reagierten, wie sie es immer getan hatten, sie verhängten Ausfuhrverbote für Getreide. In dem territorial zerklüfteten Deutschland verschlimmerte das aber nur die Not.

Lagerhaus am Fluss

Nur Preußen und die Toscana überstanden die Hungersnot gut.

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