Mit den Erzeugnissen der Bauern wurde von jeher gehandelt. Schon in Zeiten, in denen der Tausch das Geschäft war, und eigentlich jeder ein Bauer, konnte nicht jeder alles anbauen und ernten. Der Eine verstand sich besser auf´s Jagen, dem Anderen lag das Sammeln mehr, in begrenztem Rahmen fand Handel statt. Aus der Mitte des fünften vorchristlichen Jahrhunderts stammen die ersten Zeugnisse bäuerlicher Kulturen.
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Die Zeit von 1800 bis 800 vor Chr. bezeichnet man in Mitteleuropa als Bronzezeit.
Metallgefäße wurden eingeführt und liefen den Keramiken den Rang ab. Die Menschen kannten die Techniken des Spinnens und Webens, sie konnten Kleidung herstellen. Die Fachwerkbauweise hatte sich durchgesetzt. Die Küstenbewohner waren in der Lage Holzschiffe zu bauen. Unter Historikern ist es umstritten, ob es in der Bronzezeit bereits Geld gab. Jedenfalls gab es einen überregionalen Handel, wenn auch nicht mit sehr großer Bedeutung. |
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Vom zweiten Jahrhundert an bauten die Römer ihre Herrschaft nach Norden aus, Gold und Eisenvorkommen erweckten ihr Interesse. 59 v. Chr. unterwarf Caesar Gallien (bis auf ein kleines Dorf). Am Rhein bauten die Römer über 50 Kastelle mit insgesamt 50.000 Mann Besatzung. Diese Menschen mußten ernährt werden. Ohne die Landwirtschaft der unterworfenen Germanen wäre dies nicht möglich gewesen. Zunächst haben die Römer die erforderlichen Lebensmittel requiriert. Im Laufe der Zeit änderte sich das, die Römer trieben Handel mit den Stämmen, die in der Umgebung lebten.
Handel, Kaufleute, gab es aber erst, als die Menschen in der Lage zur Arbeitsteilung waren. Außerdem mußten Mittel und Wege gefunden werden längere Strecken zu überwinden. Die Einführung von Geld als universellem Tauschmittel machte den Handel im größeren Stil erst möglich. Mit dem Vordingen der Römer nach Norden kam auch der Handel im größerem Stil nach Deutschland.
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