Geschichte des deutschen Landhandels

Raiffeisen

raiffeisen.jpg (14051 Byte) Friedrich Wilhelm Raiffeisen wurde am 30. März 1818 in Hamm im Westerwald geboren. Mit 24 Jahren verläßt er den Militärdienst und wechselt in die Verwaltung. Er wird Bürgermeister in mehreren Orten unter anderem in Heddersdorf (heute ein Stadtteil von Neuwied).

Im Hungerjahr 1847 gründet er den rein karitativen Hilfsverein. Aus diesem Darlehnsverein entwickelt sich ein Kassenverein mit Selbsthilfecharakter. Für die durch Raiffeisen gegründeten Genossenschaften ist es typisch, daß sie auf ein Dorf beschränkt sind und ehrenamtlich von einem Dorfbewohner geleitet werden.

Sie entwickelten sich immer mehr zu einer Genossenschaft, wie wir sie heute kennen. Für den überörtlichen Ausgleich wurden Zentralkassen auf Provinzebene gegründet, 1872 im Rheinland, 1874 in Westfalen und im Großherzogtum Hessen.

Seit 1948 besteht der Deutsche Raiffeisenverband e.V. als Nachfolgeorganisation.

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