Im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein reger Außenhandel mit Getreide.
Besonders die Niederlande, die schon damals zu einem der am dichtesten besiedelten Länder zählten, führten aus Deutschland Getreide ein. Zunächst waren die deutschen Händler als Agenten tätig. Sie verkauften ganze Schiffsladungen Getreide nach einer Probe. Das Geschäft änderte sich dann insoweit, als der Kauf auf Probe eingeführt wurde. Damit konnte der Händler die Ware verkaufen, bevor er sie selber bekommen hatte.
Statt Barkauf auf Probe wurde das Liefergeschäft usus.
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